Die bereits vorhandenen Verschleißerscheinungen an den Gelenken werden durch diese Therapie jedoch nicht beseitigt (dazu ist momentan noch keine Therapieform in der Lage), sondern die Folgeerscheinungen wie Schmerz und Fehlbelastung behandelt.

In den meisten Fällen ist nach der Implantation nach einiger Zeit keine Gabe von Schmerzmitteln mehr nötig oder die Dosis kann zumindest deutlich verringert werden.
Wie bei jeder Therapieform gibt es jedoch auch bei der Goldakupunktur keine Erfolgsgarantie. Es gibt auch hier die -seltenen- Fälle, in denen Patienten von dieser Methode nicht profitieren, sie hat dann jedoch auch keine negativen Auswirkungen auf das Tier.
In unserer Praxis treffen wir eine sehr genaue Auswahl der geeigneten Patienten und können damit die "Therapieversager" auf ein Minimum reduzieren.

Wer eignet sich nicht für die Goldakupunktur?


Sehr alte Hunde, die schon seit vielen Jahren aus dem Gleichgewicht sind und durch Fehlbelastung Sekundärschäden an fast allen Gelenken haben, profitieren nur bedingt von der Goldakupunktur. Eine Schmerzfreiheit ist in diesen Fällen in der Regel nicht mehr zu erreichen.
Hunde die unter Erkrankungen der Wirbelsäule mit Nervenausfällen (z.B. Cauda eqina) leiden, behandeln wir in unserer Praxis nicht mit der Goldakupunktur.